Warum wir mitmachen

Foto der Mitgllieder des Arbeitskreises
Holger Fahrland
Foto Holger Fahrland

geb. 1953

Städtebauer und Projektentwickler

2013 Initiator des HeimatFilmFestivals LAUSITZiale Spremberg

seit 2015 Mitglied im Netzwerk Luzycafilm deutsch-sorbische Film- schaffende

Seit jeher besitzen Filme für mich eine faszinierende Anziehungskraft. Sie sind unter konkreten Voraussetzungen und Zeitbezügen entstanden und besitzen für den Betrachter zugleich die Magie und den Reiz, sich in die Zeit ihrer Entstehung hineinzuversetzen.

Meine berufliche Entwicklung als Städtebauer, Stadtplaner und Projektentwickler führte mich immer wieder in interessante Regionen Deutschlands. In die Vergangenheit, Gegenwarte und Zukunft vor Ort einzutauchen, war für mich der Weg, unterschiedlichste Lebensweisen kennenzulernen. Das Medium Film war stets ein hilfreicher Begleiter, unendlich erscheinende Geschichten zu entdecken.

Auch Groß Glienicke hat eine sehr spezielle Verbindung zum Film und zur Filmstadt Babelsberg. Gemeinsam mit der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf tragen wir interessante Begebenheiten aus dem Leben der Filmschaffenden in Groß Glienicke zusammen. Ein Ende ist nicht erkennbar. Immer wieder eröffnen Überraschungen den Blick auf einen neuen Horizont.

2019 entstand die Idee, aufbauend auf den vielen guten Erfahrungen in Groß Glienicke eine spezielle Filmreihe mit dem Titel "Filme und ihre Zeit" zu entwickeln. Das große Interesse von erfahrenen Mitstreitern des Groß Glienicker Kreises bildete dafür eine gute und entscheidende Voraussetzung.

Für mich ist es eine spannende Herausforderung, gemeinsam mit dem Arbeitskreis interessante und filmgeschichtlich bedeutende Filme in fast familiärer Atmosphäre zu präsentieren und mit Filmprotagonisten, Regisseuren, Drehbuchautoren, Schauspielern, Historikern und Wissenschaftlern über die Verbindung zum Film ins Gespräch zu kommen.

Fritz Barber
Foto von Fritz Barber

geb. 

Es gehört zu den Phänomenen der letzten Jahrzehnte, dass mittels des Mediums Internet eine immer größer werdende Wissensmasse (zum Teil auch fehlerhafter Art bzw. vergiftend wuchernd) immer mehr interessierten Menschen individuell und unkompliziert zugänglich ist. Dabei entsteht alsbald der Eindruck, der ja wieder neue Gewohnheiten kreiert, dass nur die Ereignisse, Erkenntnisse, Produkte, Schöpfungen, Biographien... existieren bzw. existiert haben, die über das neue Medium reflektiert werden (mit entsprechender Gewichtung je nach Finanzierung, Sponsoring, Suchdienst-Kanalisierung etc.).

Das ist bedauerlich und in der Wirkung sehr problematisch. Umso mehr ist generell jedes Bemühen zu unterstützen, auf vergrabene, fast vergessene und scheinbar verlorene Kunst- und Wissensschätze aufmerksam zu machen, sie wieder einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren und in entsprechenden Formen des Austauschens, sei es Disput, sei es kreative Produktion, für die heutige Zeit zu nutzen.

Das setzt voraus, dass sich vorurteilsfreie Menschen engagiert einbringen und die jeweils vor Ort sinnvollen Formen und Mittel für diesen Austausch finden und organisieren. Und dass sich kundige Ansprechpartner mit prononciert individueller Sichtweise zur Verfügung stellen und so verfestigte Denkmuster aufbrechen. Das ist erfreulicherweise im Arbeitskreis "Filme und ihre Zeit" des Groß Glienicker Kreises im hohen Maße gegeben. Mit wachsender Ausstrahlung in der Gemeinde, auch durch die entsprechend förderliche Vernetzung mit überregionalen Akteuren.

Diese Arbeit möchte ich - soweit es mir mein Gesundheitszustand wieder erlaubt - unterstützen. Durch den Hinweis auf anregende, aber leider vergessene Filmproduktionen der Vergangenheit. Durch die Bekanntschaft mit dem Groß Glienicker Dokumentarfilm-Regisseur Kurt Tetzlaff und seinen noch kaum erschlossenen Fundus an Nach-Wendefilmen. Und durch Nachforschungen über den "Prozess des Zuzugs" wichtiger Dokumentarfilmakteure nach Groß Glienicke schon vor und dann nach der Wende.

Außerdem besteht meinerseits - soweit es mir mein Gesundheitszustand wieder erlaubt - die Möglichkeit, interessante Dokumentarfilme zum Thema Energiewirtschaft im Osten Deutschlands vor und nach der Wende einzubringen, darunter auch eigene Produktionen zum Wandel der Lebensverhältnisse im Lausitzer Revier in den letzten dreißig Jahren.

Dieter Dargies
Foto Dieter Dargies

geb. 1941

Lehrer

Vorsitzender des Groß Glienicker Kreises e.V.

Seit 2009 bin ich der Vorsitzende des Groß Glienicker Kreises. Der Groß Glienicker Kreis ist ein gemeinnütziger Verein, der zwei Schwerpunkte hat: den örtlichen Naturschutz und die Ortsgeschichte, wobei zur Ortsgeschichte auch der Denkmalschutz gehört und kulturelle Veranstaltungen, Vorträge, Diskussionen und Führungen im Rahmen der Ortsgeschichte.

Die Aktivitäten des Groß Glienicker Kreises als eingetragener Verein begannen 2003 mit der Restaurierung des vom Verfall bedrohten Potsdamer Tores und damit, sich genauer mit dem gesamten ehemaligen Gutsbezirk zu beschäftigen. Hier und an weiteren Stellen wurden Schaukästen zur Ortsgeschichte aufgestellt: zur Ortserweiterung, zum Mauerbau und zur DDR-Geschichte.

2009 bildete sich ein Arbeitskreis von zehn Historikern und historisch Interessierten, der sich zum Ziel gesetzt hatte, die Geschichte der jüdischen Familien in Groß Glienicke aufzuarbeiten. Nach zweijähriger Recherche in Archiven erschien 2011 die Broschüre "Jüdische Familien in Groß Glienicke" mit zehn Familienbiografien, wobei zwei ehemalige Wohn- bzw. Wochenendhäuser auch als Denkmäler ortsgeschichtliche Bedeutung erlangten, das Abrahamhaus und das Alexanderhaus. Das Alexanderhaus hat durch die Veröffentlichung des Buches "Das Sommerhaus am See" durch den Urenkel des Erbauers des Hauses, Thomas Harding, auch weit über die Region hinaus an Bedeutung gewonnen.

Ich selbst habe als ehemaliger Deutschlehrer Interesse an Schriftstellern gehabt, die auch Teil der Ortsgeschichte sind, und einen Lesekreis geleitet, in dem systematisch alle Schriftsteller und Schriftstellerinnen gelesen wurden, die entweder in Groß Glienicke gelebt oder über Groß Glienicke geschrieben haben. Das Medium Film spielte dabei schon eine gewichtige Rolle, besonders in Bezug auf Egon Günther und Helga Schütz, bei denen Literatur und Film zusammengehören.

2020 erschien Holger Fahrland im Groß Glienicker Kreis und regte an, einen Arbeitskreis Film zu gründen, über Filmschaffende, die in Groß Glienicke gelebt haben. Der Groß Glienicker Kreis hat dieses Angebot freudig aufgenommen und bereits 2020 eine Reihe interessanter Filmveranstaltungen in Groß Glienicke durchgeführt. Dadurch erweitert sich der Dokumentations- und Veranstaltungsradius der Groß Glienicker Geschichte beträchtlich.


Meinhard Jacobs
Foto Meinhard Jacobs

geb. 1953

Oberschulrat a.D.

ehemaliger Leiter der Schulaufsicht Berlin-Neukölln

stellv. Vorsitzender des Groß Glienicker Kreises e.V.

Grabe, wo du stehst!“ – dieses Motiv der „neuen Geschichtsbewegung“ in der Bundesrepublik der achtziger Jahre hat auch meine Ausbildung und spätere Berufspraxis als Student, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin und Geschichtslehrer in hohem Maße geprägt. Lokal- und regionalgeschichtliche Themen, Gedenkstättenarbeit, Aspekte der Erinnerungskultur und der Entwicklung von Geschichtsbewusstsein sind auch heute noch wichtige Orientierungspunkte für mein lokales Engagement. Die Filmgeschichte stand dabei zunächst gar nicht mal an erster Stelle, rückte aber seit meiner Mitarbeit an der Broschüre „Jüdische Familien in Groß Glienicke – Eine Spurensuche“ (2011) und durch die Tätigkeit als Tour Guide im Alexander-Haus, in dem Will Meisel von 1937 bis 1952 lebte, immer stärker in den Vordergrund. Da war es nur folgerichtig, die Initiative von Holger Fahrland nachdrücklich zu unterstützen und mich in den Arbeitskreis einzubringen – als Historiker, als stellvertretender Vorsitzender des Groß Glienicker Kreises und als ortsgeschichtlich interessierter Mensch.

Ich hoffe und wünsche mir, dass der Arbeitskreis in diesem Sinne auch zum Impulsgeber für eine aktive und lebendige (Film)-Kultur im Ort wird.

Dr. Anna Luise Kiss
Foto von Anna Luise Kiss

geb. 1981

Schauspielerin und Medienwissenschaftlerin

Projektleiterin "Das filmische Gesicht der Städte

Ich habe den Arbeitskreis "Filme und ihre Zeit" durch mein Bürger:innen-Forschungsprojekt "Das filmische Gesicht der Stadt Potsdam" kennengelernt. Wichtige Beiträge sind durch Mitglieder des Arbeitskreises in mein Projekt eingeflossen. Es freut mich sehr, dass wir unsere Kooperation mit dem Projekt "Filmschaffende in Groß Glienicke" weiterführen können. Jetzt bin nicht mehr ich diejenige, die Bürger:innen zum Forschen einlädt, sondern der Arbeitskreis hat mich dazu eingeladen, Teil ihres eigenen Forschungsprojektes zu sein. Diese Umkehrung der Rollen ist ganz im Sinne der Bürger:innen-Forschung (Citizen Science) und der Bewegung der "Offenen Wissenschaft" (Open Science). Nach jeder Sitzung mit dem Arbeitskreis bin ich begeistert vom Engagement der Groß Glienicker, von ihrem (film)historischen Wissen und ihrer Freundlichkeit.

Karl Laier
Foto von Karl Laier

geb. 1948

Vorsitzender Richter am Finanzgericht i. R.

Vom Medium Film war ich schon als Kind beeindruckt und begeistert. Zu einer Zeit, als Fernsehen nur wenig verbreitet war, gehörte der sonntägliche Besuch der Kinder- oder Jugendvorstellung im Kino zu meinen liebsten Freizeitbeschäftigungen.

Einmal eigene Filme zu drehen, war mein Traum, den ich allerdings erst Anfang der 80er Jahre verwirklichen konnte, als Videokameras auf den Markt kamen, die zu einem erschwinglichen Preis bereits eine akzeptable Bildqualität lieferten.

Seither filme ich - zunächst die obligatorischen Urlaubsfilme -, und seit ich 1983 Mitglied in einem renommierten Filmklub geworden bin (Filmklub "Kamera aktiv" Mönchengladbach - wo man mir das filmische "Handwerk" beigebracht hat), vor allem Dokumentarfilme.

Durch den Umzug meiner Lebensgefährtin nach Groß Glienicke habe ich mich unter anderem mit der Geschichte und den sozialen Beziehungen dieses Ortes beschäftigt und darüber einen Film gemacht ("Groß Glienicke - wo der Westen im Osten und der Osten im Westen war"), der anlässlich der 750-Jahr-Feier 2017 öffentlich aufgeführt worden ist. Im Rahmen meiner damaligen Recherchen bin ich auch auf die zahlreichen Verbindungen Groß Glienickes zu der Filmerszene von Babelsberg gestoßen, sodass meine Beteiligung an dem Arbeitskreis "Filme und ihre Zeit" des Groß Glienicker Kreises sich für mich als interessante, vertiefende Weiterbeschäftigung mit diesem Thema darstellt.

Axel Lüttich
Foto Axel Lüttich

geb. 1956

Seit meinem ersten Kinobesuch in den 1960er Jahren in Lübeck fasziniert mich das Medium Film. In einer Erörterung im Deutschunterricht Anfang der 1970er Jahre zur Zukunft des Kinos angesichts einer zunehmenden Sendervielfalt im Fernsehen entwickelte ich die Version eines "Wohnzimmer-Kinos" mit der Möglichkeit der geselligen Begegnung, des Essens und Trinkens während der Filmvorführung. Mein damaliger Deutschlehrer konnte dieser Version jedoch keinerlei Verständnis entgegenbringen... Heute würde er vermutlich anders darüber denken.

Über die Jahrzehnte bin ich dem Film als begeisterter Kinogänger treu geblieben. Meine langjährige Wunschvorstellung wäre eine Filmreihe in Form von "Kino in Nachbars Garten", bei der jeweils Lieblingsfilme oder thematisch verbundene Filme gezeigt werden.

Von meinem Nachbarn bin ich angesprochen worden, ob ich Interesse hätte, nach meiner Pensionierung in einem Arbeitskreis zur Babelsberger Filmgeschichte in Groß Glienicke mitzuarbeiten. Erst durch dieses Gespräch ist mir bewusst geworden, welche Verbindungen zwischen der DEFA und Groß Glienicke bestanden und wie viele Filmschaffende in meinem Wohnort lebten bzw. leben. Für mich wird dadurch ein besonderer und faszinierender Aspekt der Ortsgeschichte lebendig - und ich möchte dazu beitragen, ihn einem breiteren Umfeld zugänglich zu machen.

Moritz Lüttich
Foto Moritz Lüttich

geb. 1989

Die Gattung des Films interessiert mich seit Beginn meines Studiums. Ich empfinde es als äußerst interessant, wie mithilfe dieses Mediums unter anderem gesellschaftliche, historische und aktuelle Thematiken und Fragestellungen behandelt beziehungsweise dargestellt werden. Ein ganz besonderes Faible habe ich für den osteuropäischen Film und für die Filmgeschichte.

Winfried Sträter
Foto Winfried Sträter

geb. 1957

Historiker

Rundfunkredakteur im Deutschlandfunk Kultur

seit 2003 Mitglied des Ortsbeirates Groß Glienicke

seit 2015 Ortsvorsteher

Autor (zusammen mit Maren Richter) des Buches "Potsdam. Der historische Reiseführer" (Chr. Links Verlag)

Es ist einige Jahre her, da saß ich mit dem Regisseur Egon Günther auf der Terrasse seines damaligen Wohnhauses, und wir sprachen über seine Zeit bei der DEFA, sein Leben in Groß Glienicke, seine Erfahrungen vor und nach 1989. Später zeigte mir der alteingesessene Groß Glienicker Burkhardt Radtke, welche Filmschaffenden hier wo gelebt haben. Groß Glienicke hat weit mehr mit Filmgeschichte zu tun, als viele ahnen, dachte ich. Sie ist Teil unseres Ortes, seitdem sich das alte Gutsdorf den Zuzüglern aus dem städtischen Umland geöffnet hat. Deshalb ist es gut, dass sich im Groß Glienicker Kreis der Arbeitskreis Film gebildet hat, Filmgeschichte aufarbeitet und mit ambitionierten Veranstaltungen dem Medium Film in unserem Ort neue Bedeutung verleiht

Helmut Völker
Foto von Helmut Völker

geb. 1951

Bibliothekar

Kassenwart im Groß Glienicker Kreis e. V.

Vorstandsmitglied des Groß Glienicker Begegnungshaus e. V.


Während meines Berufslebens war ich 40 Jahre lang in der Stadtbibliothek Berlin-Spandau als Bibliothekar tätig. Pensioniert seit 2015, engagiere ich mich ehrenamtlich u. a. im Groß Glienicker Kreis (GGK), der neben dem Schutz der Natur auch die Pflege des geschichtlichen Erbes des Ortes als Zielsetzung hat. Daher habe ich die Gründung des Arbeitskreises "Filme und ihre Zeit" im GGK sehr gern unterstützt. So liegt es mir auch am Herzen, bei der Erforschung der Lebensumstände von Filmschaffenden, die in Groß Glienicke leben und lebten, mitzuwirken, und sie der Öffentlichkeit im Ort und über dessen Grenzen hinaus verfügbar zu machen und ins filmische Bewusstsein zu bringen.

Der Arbeitskreis "Filme und ihre Zeit" gründete sich auf Initiative von Holger Fahrland Anfang 2020 mit dem Ziel, die enge Verbindung von Groß Glienicke mit der Entwicklung des Medienstandorts Babelsberg zu erforschen und gleichzeitig durch vielfältige Aktivitäten das Thema Film im Leben des Ortes präsent zu machen.

Dabei konnte an bewährte Entwicklungen angeknüpft werden. So findet seit einigen Jahren regelmäßig nach den Sommerferien die Open-Air-Veranstaltung "Kino auf der Badewiese" statt, die mit großem Erfolg viele Menschen zu einem besonderen Kino-Event zusammenbringt. Außerdem war Groß Glienicke wegen seiner landschaftlichen Lage und der relativen Nähe zu Babelsberg seit den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein begehrter Ort für Wochenend- und Sommerhäuser von Schauspieler:innen, Regisseur:innen, Drehbuchautor:innen und technische Filmmitarbeiter:innen; noch heute leben hier einige prominente Filmschaffende.

Im Februar 2020 stellt der Arbeitskreis ein erstes Programm mit folgenden Schwerpunkten und Projektideen vor (kann hier heruntergeladen werden):

Plakat Kino auf der Badewiese 2019

Ankündigung Kino auf der Badewiese (2019)

Foto Kino auf der Badewiese 2019
Foto Kino auf der Badewiese

Fotos: Holger Fahrland

  • Fortführung des Open-Air-Programms "Kino auf der Badewiese"
  • Etablierung einer Reihe von Veranstaltungsformaten für die Präsentation und die Diskussion von Filmen (regelmäßige Filmvorführungen, "Stammtisch" mit Filmschaffenden, "Sommerfilmtage" mit Vorführungen in privaten Gärten, Beteiligung an überregionalen Festivals, themenspezifische Filmabende)
  • Kooperation mit der Grundschule Hanna von Pestalozza bei der Realisierung von Filmprojekten von und mit Schüler:innen
  • Erforschung des Lebens und Wirkens von Filmschaffenden in Groß Glienicke in Kooperation mit dem Projekt "Das filmische Gesicht der Stadt Potsdams" (Leitung: Dr. Anna Luise Kiss) und in Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg als Teil des Programms der "UNESCO Creative City of Potsdam"

Diese Website ist erstes Ergebnis der Erforschung des Lebens und Wirkens von Filmschaffenden in Groß Glienicke; sie wird ständig erweitert und 2022 in einer Broschüre des Groß Glienicker Kreises auch analog zugänglich sein. Im Herbst 2021 soll zudem eine Schautafel zu den Filmschaffenden im Ort aufgestellt werden. Die Zusammenarbeit mit der Filmuniversität Babelsberg ist über einen "Letter of Content" geregelt. Es gibt eine Facebook-Seite des Arbeitskreises, auf der regelmäßig über aktuelle Entwicklungen und weitere Veranstaltungen informiert wird, und parallel zur Website wird ein Newsletter zehn- bis zwölfmal im Jahr an eingetragene Abonnent:innen verschickt (Anmeldung unten).

Schautafel Filmschaffende

Fotomontage: Meinhard Jacobs

Letter of Intent Filmuniversität Babelsberg

Unsere Kooperationspartner

Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

Der Film gehört zur DNA Potsdams, wobei nicht nur "der Babelsberg" Filmgeschichte(n) zu erzählen hat. Auch einige andere Ortsteile sind auf vielfältige Weise mit dem Film und seiner Geschichte verbunden. Es ist sehr zu begrüßen, dass der Arbeitskreis "Filme und ihre Zeit" damit begonnen hat, die Filmgeschichte Groß Glienickes aufzuarbeiten. Zahlreiche Filmschaffende haben hier erste Ideen für Projekte entwickelt, an Drehbüchern gearbeitet, sich auf Dreharbeiten vorbereitet oder sich von der Arbeit am Set erholt. Das Engagement der Groß Glienicker Bürger:innen ist ein wertvoller filmhistorischer Beitrag.

Prof. Dr. Susanne Stürmer

(Präsidentin der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf)


UNESCO Creative City of Film Potsdam

Wir als UNESCO Creative City of Film Potsdam begrüßen und unterstützen die Aktivitäten des bürgerschaftlichen Arbeitskreises "Filme und ihre Zeit" ideell. Ihre Forschung zu den Biografien von Filmschaffenden, die in Groß Glienicke gelebt haben, und die Umsetzung von Filmvorführungen und Vorträgen machen Potsdams Filmgeschichte erlebbar. "Filme und ihre Zeit", eine Initiative, die sich mit der Geschichte Potsdams auseinandersetzt und somit ihren Beitrag zu den Zielen für die nachhaltige Entwicklung durch das Medium Film einsetzt.

Lisa Nawrocki

(im Auftrag des Management Boards, Focal Point UNESCO Creative City of Film Potsdam)